Interview mit Felix Niessen von FETtec Electronics

Vor kurzer Zeit erhielt ich einen interessanten Anruf von Felix Niessen, dem Entwickler der KISS Serie. Zu meiner Überraschung teilte er mir mit, dass er mit Erhan und Torsten eine neue Firma namens FETtec Electronics gegründet hat.

Ich habe gleich die Initiative ergriffen und ein kleines Interview mit Felix gemacht, welches ich euch nun hier präsentieren darf!

Wenn ihr weitere Fragen/Anmerkungen oder sogar Produktvorschläge an Felix und sein Team habt, stellt diese gerne unten in den Kommentaren!

Phil: Hallo Felix,
danke, dass du dir für dieses Interview Zeit genommen hast. Stelle dich persönlich bitte kurz vor.

Hallo und danke für die Möglichkeit uns vorzustellen.
Ich bin Felix Niessen, den Meisten bekannt als der Entwickler der KISS Serie, und starte jetzt mit meinen 2 Kollegen in ein neues eigenes Projekt

 

Phil: Du hast die Firma FETtec gegründet, was genau macht ihr?

Wir sind ein Elektronikunternehmen, welches sich auf Copterteile für den Modellsport und weitere Ansteuerungssysteme für die Industrie spezialisiert

 

Phil: Was hast du vor der Gründung von FETtec gemacht?

Vor der Gründung von FETtec war ich als Technischer Entwickler bei Flyduino.net tätig. Die KISS Serie hat wohl den größten Bekanntheitsgrad von meinen Projekten bislang, welche ich in Soft- und Hardware entwickeln durfte

 

Phil: Was für eine Bedeutung steckt eigentlich hinter dem Namen FETtec?

FET – das sind wir, Felix, Erhan und Torsten.
Nicht zufällig passt die Abkürzung auch zu einem wichtigen Element unserer Hardwareentwicklung (Feldeffekttransistor) 🙂
Und da wir ein technisch-elektronisches Unternehmen sind, kam der Name FETtec zusammen

 

Phil: Welche Produkte können wir von euch erwarten?

Also als Erstes wird unser FETtec ESC erscheinen, ein 4in1 Board mit dem Lochmaß 20x20mm
In Planung sind auch eine passende FC und ein eigener Frame, so dass man bei uns das Gesamtpaket erwerben kann.

 

Phil: Was zeichnet dein FETtec ESC gegenüber anderen aus?

Soft- und Hardware werden explizit füreinander entwickelt. Dadurch ergeben sich viele Vorteile und es gibt weniger Probleme. Das Ganze wird
benutzerfreundlich und vielfältig einsetzbar.
Durch die Auswahl modernster Komponenten und deren optimalen Zusammenspiel erreichen wir u.a. auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis beim Endprodukt.

 

Phil: Was macht deine ESC Software besser als andere?

Ganz einfach, sie fliegt stabil und lässt sich ohne ewiges Einstellen benutzen.
Für die Technikfreaks: Sie macht eine Sinusansteuerung wodurch der Motor runder läuft. Das ist bei hohen Felddrehzahlen, wie wir sie bei Racecoptern brauchen nur möglich durch 128kHz PWM. Im Vergleich zu normalen blockkommutierenden ESCs führt der rundere Motorlauf zu weniger Verlusten, weniger Stromspitzen, wodurch man weniger Kondensatoren braucht. Somit stört das ESC auch sein Umfeld weniger.
Außerdem wird es einen Konfigurator geben mit dem deutlich mehr möglich ist als bisher, u.a. auch Motortests und Telemetrie

 

Phil: Wo werden eure Produkte eigentlich hergestellt?

Unsere ESC´s sind made in EU, die Entwicklung läuft ausschließlich in Deutschland und die Herstellung der Produkte wird in Bulgarien vorgenommen

 

Phil: Welche Visionen/Ziele habt ihr? Wo seht ihr euch in 3 Jahren?

Wir möchten eine stabile Produktpalette an den Markt bringen, uns selbst mit der Qualität identifizieren können, und auch die Industrie auf einen moderneren Stand der Technik bringen.

 

Phil: Werdet ihr auf Messen oder Veranstaltungen vertreten sein?

Ja, wir starten dieses Jahr beim FFF in Friedewalde mit der Vorstellung unserer Firma und unserer Produkte. Wir werden dort einen Stand haben und jederzeit ansprechbar für Fragen sein. Wer vorbeischaut um uns kennen zu lernen, darf sich auch über ein kleines Eigenprodukt freuen.

Phil: Und was passiert nun mit der KISS Serie?

Wir haben einen Vertrag mit Flyduino und werden weiterhin an der KISS Serie für Flyduino arbeiten

Vielen Dank an Felix und das Team von FETtec Electronics, dass ich dieses Interview mit euch führen durfte!

Wenn ihr weitere Fragen/Anmerkungen oder sogar Produktvorschläge an Felix und sein Team habt, stellt diese gerne unten in den Kommentaren!

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2 Antworten

  1. Marcel sagt:

    Die Jungs brauchen noch einen Twitter Acvount.

  1. 4. Mai 2019

    […] This is the translated version of the original interview in german. […]

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