Furious FPV – True-D Diversity Receiver Modul

Furious FPV – True-D Diversity Receiver Modul
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Furious FPV – True-D Diversity Receiver System – Clarity Without Compromise

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Das True Diversity Modul wurde mir für diesen Testbericht freundlicherweise von dem Onlineshop www.flyingmaschines.de zur Verfügung gestellt. Dort könnt ihr das Modul natürlich auch käuflich erwerben.

flyingmaschines

Das True Diversity Modul von Furious FPV bietet Diversity Empfang über zwei unterschiedliche Antennen. Im Betrieb misst das Modul ständig die Empfangsqualität beider Antennen und schaltet blitzschnell um, sodass immer das bestmögliche Bild auf der Videobrille zu sehen ist. Der Pilot bekommt von dem Umschalten nichts mit und genießt erstklassigen Videoempfang.

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Das True-D Modul verfügt über 40 Kanäle und ist mit der Fat Shark Dominator V2 sowie V3 und der Fat Shark HD V1 & V2 kompatibel. Konfiguration sowie Nutzung erfolgt über ein kleines Bedienelement und einem Display.

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Features

  • echter Diversity Empfang (zwei eigenständige Empfänger verbaut)
  • unterbrechungsfreies schalten der Videosignale
  • 40 Kanäle inkl Raceband
  • 4 Modi: Auto Search, Manual Mode und Working Channel
  • kompakt, braucht keine zwei Modulschächte
  • geeignet für Fat Shark Dominator V2/V3 und HD V1/V2
  • integriertes Display
  • Antennenanschluss: SMA female (weiblich, ohne Pin)

Was ist Diversity

Ein Diversity System lässt den Piloten zwei Antennen zum Empfang des Videosignals wählen. Das Modul schaltet automatisch zum Videosignal der Antenne um, dessen Signal besser ist. Auf diese Weise kann man zwei komplett unterschiedliche Antennen miteinander kombinieren und somit eine noch bessere und stabilere FPV-Videoübertragung erlangen.

 

Für gewöhnlich werden folgende Antennen miteinander benutzt:

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Antenne 1: Cloverleaf Antennen
Antenne 2: Patch Antenne

Derzeit nutzte ich die TBS 5-dBi-Patch-Antenne. Ich warte aber noch auf die ImmersionRC SpiroNet 8-dBi-Antenne, welche noch besseren Empfang bieten sollte

 

Betriebsmodi

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Manual Mode

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In diesem Modus kannst du jeden der 40 Kanäle im 5,8-GHz-Band auswählen und aktivieren. Zum auswählen musst du nur mit dem Bedienelement durch die einzelnen Kanäle scrollen.

Working Channel

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In diesem Modus kannst du dir bis zu 8 Kanäle von verschiedenen Bändern auf einen der 8 Plätze abspeichern. Somit kannst du, wenn du verschiedene Copter auf verschiedenen Frequenzen fliegst, schnell umschalten.

Auto Search

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Der Auto Search Modus, scannt auf allen Bändern die einzelnen Kanäle durch und wählt automatisch den Kanal aus, auf dem das beste Signal empfangen wird.

Band Scanner

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Der Spectrum Analyzer scannt ebenfalls alle Frequenzen der 40 Kanälen durch und stell diese auch graphisch dar.
Außerdem schlägt das True-D Modul den besten Kanal anhand seiner Scan Ergebnisse vor.

Vergleich mit Nexwave Modul

Das normale NexWave Modul ist natürlich flacher, leichter und passt komplett in den Modulschacht der Fat Shark. Natürlich kann man die Module nicht wirklich miteinander vergleichen, da eine ganz andere Technik dahinter steht. Das NexWave Modul ist ein Antennendiversity mit nur einem Empfänger. Im Ture-D sind zwei Empfänger verbaut. Dennoch habe ich ein paar Fotos beider Module gemacht, damit man die Größe des True-D besser einschätzen kann.

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Stromverbrauch

Ich habe den Stromverbrauch gemessen und mit einem normalen NexWave Modul von FatShark verglichen. Das True-D verbraucht fast das Doppelte an Strom, was natürlich zu erwarten war. Ich persönlich finde den Stromverbrauch sogar akzeptabel für das Modul, da immerhin ein Microcontroller + Display + der zweite Empfänger mit Strom versorgt wird.

Falls du übrigens nach einer alternativen Fat-Shark-Batterie suchst, mit mehr Kapazität, wirf einen Blick in den Artikel von Lucas.

 

Plastik Gehäuse

Passend für die oben genannten Fat-Shark-Brillen gibt es eine schwarze und weiße Plastikabdeckung.
Das Modul sitzt stramm in der Abdeckung und es wackelt nichts.

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Video vom Testflug

Kamil aka DangerRc und ich haben das Modul an zwei Tagen getestet. Kamil ist mit seinem 5″ Alien und TBS Unify Pro @ 25 mW geflogen und hat das NexWave-Modul in seiner Fat Shark benutzt. Ich saß auf dem Stuhl daneben und habe ebenfalls mit zugeschaut und habe ihn sogar aus einer brenzligen Situation geholfen, aber seht selber. 😉

Verbesserungsvorschläge

Neben dem erstklassigen Videoempfang ist dennoch der ein oder andere Optimierungsbedarf vorhanden.

Ich habe mit Furious FPV über die Punkte (außer dem Plastik Cover) schon gesprochen und ich hoffe es wird in ein Firmware Update behoben.

Bedienknopf

Bei meinem Modul ist teilweise der Bedienknopf beim hineindrücken verkantet. Ich persönlich würde einen Bedienknopf wie die der Fat-Shark-Brillen bevorzugen.

Plastik-Abdeckung

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Jetzt folgt Jammern auf hohem Niveau. 😉 Die Plastikabdeckungen sind aus Kunststoff gegossen und sehen an dünnen Stellen nicht so super verarbeitet aus. Sie erfüllen trotzdem voll und ganz ihren Zweck. Ein Spritzgussteil, was nicht so viel aufträgt wäre super.

Working Channel Mode Konfiguration

Was mir wirklich nicht gefällt, ist das Speichern der Kanäle auf die einzelnen 8 Plätze. Es ist leider zum Beispiel nicht möglich sich einen bestimmten Platz auszusuchen und dort einen Kanal abzuspeichern. Wenn man den letzten Kanal auf Platz 8 gespeichert hat, muss man, wenn man zum Beispiel Platz 4 speichern möchte, erst Platz 1-3 überschreiben um zu Platz 4 zu gelangen.
Schön wäre es, wenn man den Platz beliebig auswählen kann, in den Manual Mode wechseln könnte und den Wunschkanal abspeichern könnte.

Modul neu starten

Da ich den Working Channel Mode gar nicht benutzt habe, war ich nur im Manual Mode unterwegs. Ich fliege meine Quads alle auf Raceband 3. Unschön ist die Tatsache, dass das Modul, nachdem man es ausschaltet und wieder einschaltet, automatisch in den Working Channel Mode schaltet, obwohl man vorher im Manual Mode war.

Vorteile

  • guter Empfang mit zwei unterschiedlichen Antennen
  • Plug and Play
  • LCD Display zur Konfiguration
  • Plastic cover passend zur Fat-Shark-Videobrille
  • integrierter Band-Scanner

Nachteile

  • Menüführung des Working Channel Mode nicht intuitiv
  • verliert Modus nach Neustart

 

weitere Fotos

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19 Antworten

  1. Max sagt:

    Hallo Phil
    Passt das Modul auch in eine Attitude V4 ?

  2. Pirmin sagt:

    hy Phil
    ist es auch kompatibel mit der HD3?
    gruss

    • Phil Phil sagt:

      Hey,
      Am Modulschacht wurde meines Wissens nach nichts geändert. Sollte also ohne Probleme laufen. 100℅ig kann ich es nicht sagen, da ich keine HDV3 besitze. Bin mir aber sehr sicher. 😉

      Phil

  3. Korbin sagt:

    hallo läuft das modul auch in der attitute v2

  4. Nick sagt:

    Hallo Phillipp,

    ich wollte mal fragen ob du schon eine Möglichkeit gefunden hast mit dem Realacc RX5808 Pro Diversity Empfänger das neue F Band zu empfangen was z.B. der FT48x mit bringt. Bist du eigentlich zufrieden mit dem Sender?

    Gruß Nick

    • Phil Phil sagt:

      Hey Nick,
      ich hatte es damals bei Github mit angestoßen. Es ist nun bereits implementiert. Lade einfach die neuste Version runter.
      Du musst es in den Einstellungen (in der Arduino IDE) aber noch aktivieren. 😛

      Gruß,
      Phil

  5. Kevin sagt:

    Ich habe keine Fatshark-Brille, will das Modul aber in meine Billig-Brille einbauen, was auch soweit möglich sein sollte…

    Nur möchte ich gern wissen, ob es auch reinpasst, bevor ich es bestelle 😀

    Kann mir mal jemand die groben Abmaße geben? Im Netz habe ich leider niergendwo was gefunden…

    Grüße!

  6. Sven sagt:

    Hallo Phillipp,

    wie ist den nun der korrekte Lieferumfang, laut Homepage deines Sponsors ist nur eine weiße Kappe dabei?

    Hast Du einen Idee ob die Kappe auch auf die Attitude V3 passt?

    Grüße

    Sven

  7. Dirk sagt:

    Guter Bericht, danke Dir

    hab das Modul zwar noch immer nicht auf meiner Mütze, aber werde es wohl demnächst bestellen.

    Gruß
    Dirk

  8. Tobias Bischoff sagt:

    Wie kommt es das dein Fazit so unterschiedlich zu dem von Kollege Nowak ausfällt?

    https://www.facebook.com/pumkin.head.33/posts/10153959231874164

    • Phil Phil sagt:

      Hey Tobias,

      Ich kenne den Post von Nowak. Ich habe leider kein Laforge um es zu testen. Nach meinem Test kann ich aber definitiv sagen, dass das True-D schon mal besser ist als das NexWave Standard- Modul. Ich denke das kann man in meinem Video auch ganz gut sehen.

      Gruß,
      Phil

  9. dave sagt:

    Guter Artikel, danke.

    Würde mich noch interessieren wie das Furious im vergleich zum Laforge abschneidet.

  10. Lucas Lucas sagt:

    „echter Diversity Empfang“:
    Phil, du erwähnst nirgendwo im Artikel, ob es sich hier wirklich um Empfängermodul-Diversity handelt oder nur um Antennen-Diversity wie etwa beim Fat Shark Diversity-Modul.

  1. 14. August 2016

    […] Prinzip, mehrere Antennen zu verwenden. Zum Einen, um lineare Polarisation winkelunabhängiger zu machen, zum Anderen beim Videoempfang sowohl eine Rundstrahl- als auch Richtantennen gleichzeitig zu verwenden [Artikel] […]

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