FuriousFPV Dock-King Ground Station


Bezugsquelle & Preis

Dock-King Combo mit True-D Modul FuriousFPV (US$ 149.95)

Dock-King ohne Modul (US$ 88)

Zubehör

Lieferumfang

Im Lieferumfang enthalten ist alles bis auf Batterie & Antennen um die Groundstation zu betreiben. Es liegen sogar ein 45° sowie 90° SMA Adapter bei, wenn du die Full-Version mit True-D bestellst.

  • FuriousFPV Dock-King Ground Station
  • True-D V3.5 Modul mit der Firmware V3.7D
  • AV Kabel (3.5mm 4 polig)
  • XT60 auf DC Hohlstecker Kabel
  • Batteriestrap
  • Bedienungsanleitung

Technische Details / Features

  • Eingangsspannung: 2S 7.4V – 4S 16.8V
  • Verbesserter RSSI Algorithmus
  • Verbesserte DVR Qualität
  • 1/4″ Stativgewinde auf der Unterseite
  • eingebauter Buzzer/Pieper
  • 2x Analog Video Ausgang
  • 1x HDMI Video Ausgang (KEIN richtiger HDMI Port: Es wird weiteres Modul benötigt)
  • 1x DVR Port Ausgang
  • Integriertes OSD mit „Real Time“ RSSI Signal Stärke
  • konfigurierbar  via APP über Bluetooth
  • benötigt True-D Hardware V3.0 oder neuer und mindestens True-D Firmware 3.7D oder höher

True-D Modul

Das mitgelieferte True-D Modul ist ein „normales“ True-D Modul ohne hardwareseitige Anpassungen. Man kann jedes Modul mit dem Dock-King verwenden, welches mindestens Hardware-Version 3.0 entspricht. Die Version findest du aufgedruckt auf der Platine des Moduls. Damit der Dock-King mit dem Modul „kommunizieren“ kann benötigst du aber eine spezielle True-D Firmware 3.7D oder höher.
Du findest sie im Download Bereich von Furious FPV.

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Übrigens: Du kannst das Modul immer noch in deiner Brille verwenden. Button-Control sowie Find-Mode sind dann aber nicht verwendbar.

Prototyp

Ich möchte nun als erstes auf den Prototypen eingehen, da ich in den nachfolgenden Punkten viel darauf eingehen werden.

Auf den nachfolgenden Fotos (Danke an Tommy Schintgen) siehst du, was wirklich für den Dock-King geplant war aber LEIDER nicht in die finale Version geschafft hat.

Die Abmaße sind nahezu gleich zu der finalen Version, allerdings ist ein vollwertiger HDMI Ausgang sowie das interne DVR (Aufnahme Knopf sowie SD-Karten Slot) verbaut. Ebenso ist auf der Rückseite ein Display verbaut.

Anschlüsse

Der Dock-King verfügt über eine Reihe von Anschlüssen. Auf meiner Reise nach Vietnam habe ich FuriousFPV besucht und mir einen ersten Prototypen angeschaut. Auch wenn FuriousFPV nicht alles das umgesetzt hat, was ich vorgeschlagen habe, haben sie unter anderem aber den zweiten AV Ausgang auf meinen Rat hin eingebaut!

Analoge AV Ausgänge

Das Modul verfügt über zwei Analoge Video Ausgänge. Es ist also möglich eine zweite Brille (zum Beispiel Spotter) gleichzeitig anzuschließen. Das mitgelieferte AV Kabel ist ein sehr langes Gewebekabel und macht einen hochwertigen Eindruck.

External Port

Überraschend hinzugekommen ist der „External Port“ der bis dato noch keine wirkliche Verwendung hat. Auf Anfrage bei FuriousFPV wurde mir aber gesagt, dass es in Zukunft möglich sein kann zwei Dock-King miteinander zu verbinden. Über die Funktionen wurde aber kein Wort verloren.

Ich könnte mir vorstellen ein „Quadversity“ Videoempfänger damit zu realisieren, um zum Beispiel besseren Empfang bei Long-Range Flügen zu erlangen. Ebenso denkbar, aber abhängig von der maximalen Länge des Erweiterungskabels, könnte die zweite Station an einem zweiten Ort aufgestellt werden um besseren Empfang bei Rennen zu haben (z.B in Tunneln, hinter Gebäuden oder Indoor Tracks).

Ebenso möglich wäre es den Lap-Timer zu koppeln und zwei Piloten gegeneinander zu tracken.

HDMI OUT / Auto DVR

Leider wurde in der finalen Version kein vollwertiger HDMI Port verbaut und auch das DVR wurde nicht integriert. Es sind lediglich zwei JST GH (z.B TBS Unify HV Stecker) Anschlüsse auf der Oberseite verbaut.

Externes HDMI Modul

Der HDMI Anschluss wurde aus Kostengründen nicht voll implementiert. Außerdem gab es höchstwahrscheinlich ein Hitzeproblem, denn auf dem Prototyp sind Lüftungsschlitze zu erkennen, welche in der finalen Version fehlen. Auf dem nachfolgenden Bild kann man das externe HDMI Modul sehen. Es verfügt über einen großen Kühlkörper, was darauf schließen lässt, dass die Umrechnung von Analog auf HDMI in dem Modul passiert und durch die Rechenleistung bessere Kühlung her musste.

externes DVR Modul + Monitor

Neu hinzugekommen ist ein 2.5″ Monitor mit integriertem DVR. In den Einstellungen des Moduls findet sich bereits der Punkt „Auto DVR„. Mit diesem externen Modul ist es möglich automatisch DVR Aufnahmen zu machen.

Jemand aus der Community hat mich nach dem Pin-Layout des DVR Steckers gefragt um ein eigenes DVR Modul zu verbauen. Zum Beispiel kann man folgende DVR verbauen.

Bitte beachte, dass die Auto-DVR Funktion des Dock-King mit diesen DVRs nicht funktioniert.
Hier die Pin-Belegung:

LEDS

Auf der Rückseite befinden sich zudem 12 RSSI Leds für beide Antennen.

 

Montage Möglichkeiten

Das Dock-King Modul verfügt über zwei tolle Möglichkeiten es zu montieren.

  

Magnet Halterung

Auf der Unterseite ist ein sehr starker Magnet verbaut. Damit ist es möglich, das Modul an alle magnetischen Untergründe zu „kleben“. Im Winter kann man auf diese Weise im Auto sitzen und das Modul einfach auf dem Dach befestigen.

Montage auf Stativ

Ebenso auf der Unterseite verbaut, befindet sich ein 1/4″ Stativgewinde. Mit einem guten Stativ und Quick Release Plate kann die Groundstation somit in wenigen Sekunden aufgestellt werden. Auf dem Foto verwende ich das „Rollei Compact Traveler No. 1“ ein leichtes Reisestativ aus Aluminium mit geringem Packmaß von nur 31,5 cm.

OSD

Bluetooth / App

Der Dock-King hat ein integriertes Bluetooth Modul. Mit Smartphones Apps kann der Dock-King teilweise konfiguriert werden (Mehr dazu im Fazit)

Android App im PlayStore
iOS App im iTunes Store

Laptimer

Ich habe den Laptimer des FuriousFPV Dock-King mit True-D getestet. Die Menace PicoPatch Antenne habe ich direkt auf den Copter der auf meinem Fahrrad lag gerichtet. „Threshould“ habe ich auf 95% eingestellt und bin direkt losgeflogen!
Ich muss sagen, es funktioniert wirklich gut!
Bitte beachte, dass es nur als „personal“ Laptimer geeignet ist und nicht einen „echten“ Laptimer ersetzt, wie er auf Veranstaltungen verwendet wird!

 

Dock-King vs ImmersionRC RapidFire

Nach etlichen Tests muss ich sagen, dass das Dock-King besser abschneidet als das RapidFire. Das Rapid-Fire neigt bei schlechtem Signal zum „rollen“ des Bildes, wohingegen das Dock-King rauschen zeigt!

Ein Test in Gebäuden mit Metall und Beton stehen allerdings noch aus, denn da soll das RapidFire eine sehr gute Figur machen.

Fazit

Da ich von Anfang an den Prototypen kannte und die Idee zur Groundstation kannte, war ich ich um so begeisterter, dass sie nun endlich verfügbar ist. Die Verarbeitung ist super und für alle, die schon ein True-D Modul haben eine schöne Erweiterung.

Die Konfiguration per APP ist sehr einfach und funktioniert relativ gut. In der Android-App habe ich aber noch Bugs gefunden und zum Beispiel kann der LED-Strip noch nicht per App konfiguriert werden. Die Bugs habe ich bereits mit FuriousFPV besprochen und sie werden daran arbeiten.

Zum Beispiel habe ich angemerkt, dass Einstellungen die über das True-D Modul vorgenommen wurden nicht gespeichert werden, da das True-D Modul bei jedem Restart mit den Dock-King Einstellungen synchronisiert wird. Besser wär es, wenn man über alle Wege (True-D, Dock-King OSD und Dock-King APP) die Einstellungen ändern könnte. Falls das nicht geht, sollte auf jeden Fall die Menüs ausgeblendet, werden deren Einstellungen nicht übernommen werden. Der Lap-Timer, das Dock-King OSD und Auto-DVR Funktion (wenn das Modul dann erhältlich ist) sind trotzdem gut umgesetzte Features!

Leider war ich aber auch etwas enttäuscht, dass kein HDMI Anschluss und DVR verbaut ist. Die zusätzlichen externen Module müssen separat zugekauft werde und vergrößern die Groundstation erheblich. Ich hätte es besser gefunden wenn alles im Dock-King integriert ist (wie im Prototypen). Ein etwas größeres Gehäuse hätten wir sicherlich alle in kauf genommen.

Alles in allem lässt der Funktionsumfang für den Preis zu wünschen übrig. Für Long-Range Piloten, die optimle Antennenausrichtung wollen, eine gut sichtbare LED Anzeige welche Antenne gerade am besten empfängt, mag es eine nette Alternative zu herkömmlichen Groundstations sein. Wer allerdings kein True-D Modul besitzt und ein zusätzliches DVR möchten, legt auf jedenfalls mehr als 150 US Dollar auf den Tisch.

  • kompakte Groundstation
  • konfiguration per App
  • 2 AV Ausgänge
  • integrierter Lap-Timer
  • integriertes OSD
  • Stativgewinde und Magnet zur Befestigung
  • Auto-DVR Funktion
  • Eingangsspannung „nur“ bis 4S
  • weiteres Display auf der Rückseite wäre schön, aber nicht zwingend erforderlich
  • Einstellungen über True-D werden teilweise nicht gespeichert
  • das Design der App (Android) ist meiner Meinung nach nicht gelungen (Schriftart, teilweise verpixelt und zu „abgespaced“)
  • kein integriertes DVR
  • kein vollwertiger HDMI Anschluss
  • externe Module (HDMI/DVR) vergrößern den Docking deutlich
  • zu teuer für die wenigen Features
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1 Antwort

  1. 23. Juni 2018

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